Jugendhilferecht – Ärger mit dem Jugendamt

Jugendämter gibt es tausende in Deutschland – und mangels zentraler Vorgaben, macht auch jedes Jugendamt ein gutes Stück, was es will…

Das erschwert die Kommunikation, macht sie aber nicht unmöglich, da die Strukturen sich immer deutlich ähneln…

Im Grunde gibt es 2 Hauptanknüpfungspunkte für Kontakt mit dem Jugendamt:

Ansprüche nach § 35a SGB 8 o.ä.:

Oftmals ist es so, dass man etwas von dem Jugendamt will, also der Bereich der sogenannten Leistungsverwaltung. Meist sind dies Ansprüche auf Basis des § 35a SGB 8.

Aufgrund der klammen Kassen der meisten Jugendämter ist es heutzutage leider immer häufiger so, dass Jugendämter sehr restriktiv entscheiden und nur bezahlen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilt. Das ist eine sehr bedrohliche Entwicklung, da viele Familien es nicht wagen, vor ein Gericht zu ziehen. Leider ist dies aber immer häufiger notwendig…

Ich helfe Ihnen Anträge zu stellen oder diese durchzusetzen.

Kontaktieren Sie mich für eine Erstberatung oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen.

Kindeswohlgefährdung gem. § 8a SBG 8 o.ä.:

Umgekehrt ist es so, dass Jugendämter etwas von Familien wollen – insbesondere wenn eine sogenannte „Kindeswohlgefährdung“ im Raum steht.

Auch hier ist eine sehr problematische Entwicklung zu verzeichnen, weil beispielsweise immer mehr Schulen als Retourkutsche für Beschwerden von Familien, diese dann beim Jugendamt auf Basis hanebüchener Vorwürfe denunzieren. Hierbei tendieren Jugendämter immer mehr dazu, vor gravierenden Fällen die Augen zu verschließen und sich dafür an ganz normale Familien anzuklinken…

In solchen Situationen helfe ich Ihnen, wieder aus dem Fokus des Jugendamts zu geraten, da dies ansonsten schnell sehr ungemütlich werden kann.

Kontaktieren Sie mich für eine Erstberatung oder eine deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen.